Samstag, 22. November 2014

Simple Minds - Big Music

Verdori. Da hat sich glatt ein Fehler einschleichen wollen, ich schrieb "Bug Music"... und irgendwie passt das auch, denn der Käfer oder vielmehr Wurm ist in diesem Album tatsächlich drin. Nachdem U2 mit ihren "Songs Of Innocence" schon zu langweilen wußten legen ihre schottischen Kollegen nach: Ein dutzend durchschnittlicher Songs, die man so oder ähnlich anderswo schon so oder besser gehört hat. 

Anfang des Jahres konnte mich die Band live noch überzeugen, anschließend kam mit "Live At The Glasgow Hydro SSE" noch ein tolles Video/CD-Bündel auf den Markt. Im Interview der Deluxe-Version betont Jim Kerr nochmal Simple Minds sei immer mehr ein Live-Vehikel als eine Studio-Band gewesen und beim Hören ihres neuesten Tonträgers versteht man das einerseits und andererseits eben auch nicht. Einerseits: Die Album ist Mist. Andererseits: Wieso gelingt es nicht die (noch) vorhandene Potenz bei Konzerten im Studio umzusetzen? Der geneigte Fan kann hier nur den Kopf schütteln, leider. Keyboarder Andy Gillespie durfte sich austoben und tief in die Trickkiste greifen, dazu programmierten Gavin Goldberg (Simply Red, Imelda May und andere) sowie Andy Wright (Simply Red, Imelda May und andere) eher stumpfe Bierzeltbeats, die die Guitahre des Charles Burchill in den Hintergrund drängen. Und ob tatsächlich der famose Mel Gaynor bei allen Songs das Schlagzeug bedienen durfte kann wohl auch bezweifelt werden. 

Zu allem Überfluß gibt es mit "Blood Diamonds", "Let The Day Begin", "Broken Glass Park" sowie "Kill Or Cure" einen Haufen Stücke die bereits (in anderen Versionen) auf diversen Formaten seit geraumer Zeit erhätlich sind. Auch "Big Music" kennt man vom vorgenannten Video aus Glasgow (wo der Song uraufgeführt wurde). Die restlichen Songs sind um diese Stücke herumgruppiert worden und klingen eher wie B-Seiten als es sowas noch gegeben hat.

Vielleicht sollte man sich diese Band tatsächlich wohldosiert alle paar Jahre live geben und die Alben einfach vergessen (zumindest die nach 1989 veröffentlichten). In diesem Sinne: "Lemme see your hands!"

Sonntag, 9. November 2014

Opium Fürs Volk!






Schon seltsam was man am Wegesrand alles so findet. Da hat doch tatsächlich jemand einen Brief mit Klebeband an ein Verteilerhäuschen gepappt. Der Inhalt des Briefes ist allerdings nicht weniger verstörend.
Ich weiß gar nicht wie oft ich bei einer Abschrift hätte [sic!] eingeben müssen... und nein, ich schäme mich nicht diese kleingeistige Auseinandersetzung im Namen eines seit langer Zeit toten Zimmermanns öffentlich zu machen. 

Sonntag, 2. November 2014

Ahem!


Samstag, 1. November 2014

Bank I


März - 2009 - March

Samstag, 18. Oktober 2014

Im Angebot...

... ansonsten wär' das ja auch unbezahlbar!