Samstag, 19. April 2014

"The Boat That Rocked": Ein Trinkspruch auf die Beatles

In "The Boat That Rocked" (deutsch: "Rock Radio Revolution") geht es um eine Gruppe musikbesessener Typen die einen Piratensender betreiben. Inspiriert ist die Geschichte vom realen Piratensender "Radio Caroline", der vielen Briten in den 1960er Jahren die aktuelle Populärmusik näher brachte als die gute alte Tante BBC. Der Film ist ganz nett, die eigentliche Handlung Nebensache und die besten Szenen fielen der Schere zum Opfer. Darunter auch die, in der der großartige Philip Seymour Hofmann als DJ "The Count" das gesamte Team zu den Studios in der Abbey Road führt und als Amerikaner bewegt anerkennt, daß er sich hier in der Nähe von Genies befindet. Die Szene endet mit einem der großartigsten Trinksprüche überhaupt:



".... To our and future generations, because there will always be poverty and pain and war and injustice in this world, but there will, thank the Lord, also alays be The Beatles."

Der Film war (natürlich) ein Flop und lohnt tatsächlich nur wegen der Spielfreude der Schauspieler (allen voran Hoffman und Rhys Ifans) sowie der mit der gloriosen Musik der Mittsechziger unterlegten Szenen.


Nuff said.

Freitag, 11. April 2014

Sicherheitslücke "Heartbleed"


Dieser Comic stammt von: www.xkcd.com

Samstag, 5. April 2014

Kurt Cobain


Vor 20 Jahren starb Kurt Cobain. Ich kann mich nicht erinnern damals geschockt oder überrascht gewesen zu sein. Ich dachte wohl eher "Was für ein Arschloch." Er war talentiert, er spielte in einer Band, er hatte eine Frau und eine Tochter. Und dann war er auch noch heroinabhängig. Irgendwie hatte er also alles und nichts, denn die Droge entzog ihm wohl schließlich den Lebenswillen und so nahm er eine Schrotflinte in die Hand und machte das Licht aus. Ein außergewöhnlich brutaler Selbstmord war das. Er lag nicht weniger als drei Tage in einer Kammer über der Garage, neben sich seine Scheißutensilien um sich einen Schuß setzten zu können bevor sie ihn fanden. Ich hoffe die Maden hatten drei tolle Tage.

Wenn man sich seinen Abschiedsbrief  durchliest erkennt man wie zerrissen und verstört er gewesen sein muß. Und es ist einfach nur traurig, daß niemand in seiner Umgebung (einschließlich seiner Frau) gemerkt hat was in ihm vorgegangen ist. Vielleicht konnte er sich auch nur großartig verstellen? Andererseits war er sozusagen die Speerspitze dessen was man "Grunge" genannt hat. Und "Grunge" war eben nicht einfach nur eine Spielart der Rockmusik, es ging auch darum anders zu sein und anders sein zu können! Es war eine Einstellung: Genug vom 80er Poser- und Muckertum, genug von Spandexhosen und Haarspray-Frisuren. Her mit den einfachen Klamotten, steig auf die Bühne und leg los. Das war Punk in reinster Form. Doch plötzlich spielte Kurt mit seiner Band nicht mehr vor ein paar Hundert Leuten in irgendeinem schäbigen Club, plötzlich spielte Kurt mit seiner Band für ein Majorlabel, verkaufte Millionen Platten, wurde im Mainstream-Radio gespielt und wurde überhaupt für den Messias persönlich gehalten. Dabei wollte er (vielleicht) einfach nur Musik machen, oder? 

Andererseits gibt es das Zitat er wolle gern 20 Millionen Platten verkaufen. Vielleicht war er einfach nur labil, die disfunktionale Familie und die Tristesse der amerikanischen Provinz haben da nicht gerade geholfen. Und plötzlich steht so ein Typ im Rampenlicht und alle finden ihn cool. Weil er halt für etwas steht. Für ein neues Lebensgefühl. Für Außenseitertum. Für "Grunge".Vielleicht ist es erstaunlich, daß er nicht schon viel früher Schluß gemacht hat.

Am Ende bleiben ein paar tolle Platten und die Gewißheit, daß es mal möglich gewesen ist als völlige Außenseiter ganz oben anzukommen. Auch wenn der Preis dafür viel zu hoch gewesen ist.

Dienstag, 1. April 2014

Star Wars Symphonic Suite (Jelanie Eddington)


Heiliger Wladimir!

Freitag, 7. März 2014

Deutschien? Belgiland?

Nicht schlecht, aber die Flagge gehört zu Belgien!